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Weiße Löwen

Ihr Fell ist strahlend weiß, ihre Augen blau oder mandelfarben. Timbavati in Südafrika ist die Heimat der weißen Löwen. Das Safariland Stukenbrock hat 1996 ein europaweit einzigartiges Zuchtprogramm für diese seltenen Tiere ins Leben gerufen. Die international bekannten Stars Siegfried und Roy haben übrigens damals die Patenschaft übernommen.

Nur 20 Tiere gab es weltweit, als die ersten weißen Löwen 1996 in Stukenbrock ankamen. Inzwischen hat sich die Zahl vervielfacht. Nicht zuletzt deshalb, weil die wunderschönen Stukenbrocker Raubkatzen für reichlich Nachwuchs gesorgt haben. Weiße Löwen leben heute in der Safarilandschaft, gemeinsam mit braunen Artgenossen. Ein weiteres Rudel bewohnt das Löwenhaus und eine eigene Anlage im Zoobereich.

 
 

INFO

Weiße Löwen zählen zu den seltensten Tieren der Welt. Einzig durch ihre Fell- und Augenfarbe unterscheiden sie sich von ihren braungelben Artgenossen. Im Safariland leben weiße Tiere und Mischlinge aus braungelben und weißen Löwen einträchtig in Rudeln zusammen.


Eingeborenen-Legenden erzählten seit Generationen von Löwen mit weißem Fell. Der erste Wissenschaftler, der diese Tiere zu Gesicht bekam, war der Forscher Chris McBride. In den 80er Jahren entdeckte er die weißen Löwen in Afrika. Keine Albinos, sondern eine Farbvariante der braungelben Verwandten.

In der freien Natur haben die weißen Tiere kaum eine Überlebenschance. Der Grund: Ihre leuchtende Fellfarbe bietet keine Tarnung bei der Jagd nach Beute.


 

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